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Kulturinitiative e.V.

2015 Der Christopherkreis in Bruchsal - Heimattage

 

 Am 21.10 2015 wurde im Rathaus Bruchsal die Ausstellung im Rahmen der Eröffnung der Themenwoche zum Gedenken an den Abtransport der jüdischen Mitbewohner gezeigt.

Anbei die Rede

Ich darf am Ende den Faden, den Sie, Frau Oberbürgermeisterin Petzold Schick zu Beginn gelegt hat, nochmals am Beispiel der unten aufgehängten Ausstellung

Gesichter eine Freundschaft - aufnehmen: Zur Heimatgeschichte Bruchsal gehören die dramatischen Ereignisse der Verfolgung der Juden, von denen wir am 21.10. im Rathaus in Bruchsal gehört haben. Der Abtransport der jüdischen Bevölkerung nach Gurs. Auch im kirchlichen Umfeld kam es zu Verboten und Verfolgungen und Auseinandersetzungen: Am 27. Juni 1939 kam es zum totalen Verbot des Schülerbundes “Neudeutschland”. Zu dieser Zeit gehörten zum Bund 24 Schüler und 6 Jugendliche, welche die Schule schon beendet hatten. (die Namen sind in der Ausstellung genannt) Hans Bausch, der damalige Verantwortliche, informiert die Mitglieder über das Verbot des ND. und ermutigte zu Neugründung im (erlaubten) binnenkirchlichen Raum unter dem Namen Christopher.

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2015 - Mit unseren Händen, aber mit Deiner Kraft

Überraschend anders - Ausstellung Juni - Juli in der Stadtkirche Bruchsal

Neu: Führung: 2.8. 18 Uhr Uhr; Gesprächsrunde 4.8. 19 Uhr Vinzentiushaus
Die Ausstellung endet mit einem benediktinischen Abendgebet (Komplet) am 9. August um 18 Uhr.

Predigt im Anhang als Pdf

Grußwort im Anhang als Pdf

Bilder der Eröffnung

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Weihnachten 2014 - Überrascht von dem, was möglich ist

Merry Christmas, Ein Film von CHRISTIAN CARION

 

 Überrascht von dem, was in solchen Umständen möglich ist.
Folgt man im Film „Merry Christmas“, der die Verbrüderung an der Front zwischen Franzosen, Deutschen und Schotten im ersten Weltkrieg thematisiert, den Gesichtern der Soldaten, so steht man immer wieder vor erstaunten, weit aufgerissenen Augen. Man traut seinen Augen nicht, was da an Weihnachten in den Schützengräben und in dem dazwischen liegenden Niemandsland passiert. Weihnachtsbäume säumen den Rand der Deutschen, die verantwortlichen Leutnants treffen sich auf einen Kaffee im Niemandsland, Soldaten tauschen Wein und Schokolade…. Und das in der Absurdität des Schützengrabenkrieges, bei dem tausende  von Menschen ein paar Meter Bodengewinns wegen, ihr Leben lassen mussten.

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Auf der Suche nach Heimat 2014

Im Schuljahr 2014-15 werden die Veranstaltungen die aktuelle Frage der Migration und Asyl aufnehmen.

Am 10.Oktober kam James Channan OP, Pionier des interreligiösen Dialogs in Pakistan ins JKG zu einem Gespräch mit den Schülern. Am 21. November fand eine Fortbildung mit dem Thema: Migration als Chance und Problem im JKG statt. Sie diente unter anderem auch der Vorbereitung der Arbeit mit dem Missio-Truck.Am 1.-5. Dezember war der Missio-Truck für Schulklassen zur Verfügung gestellt. (zur ersten Info klicken Sie bitte auf die Bilder)

 

Abschluss des Gesamtprojektes

Eine voll besetzte Kirche, Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern des JKG folgten mit großer Aufmerksamkeit den Aufführungen, Worten und Lieder beim Abschlussgottesdienst im JKG. Kulturinitiative e.V. beendete das Projekt „Sie suchen eine Heimat – Migration als Chance und Problem“ bei diesem ökumenischen Weihnachtsgottesdienst. Die Musiklehrerin Anne Doppelbauer führte mit ihren neun jungen Talenten des Unterstufenchores ein Weihnachtssingspiel auf, das die „Migrations- und Flucht-Geschichte“ von Jesus und Maria parallelisierte mit dem Schicksal der 50 Millionen Flüchtlingen weltweit.(PDF - weiterlesen)

 

Filmbericht Kraichgau-TV

Erfahrungen mit dem Missio-Truck

Ein umgebauter Truck fasziniert und sensibilisiert für Fluchterfahrung
Von Montag den 1. Dez. – Freitag 5.Dez. stand der Flucht-Truck  von missio-Aachen im Justus-Knecht-Gymnasium und im Schönborngymnasium. Er wurde in Kooperation von Kulturinitiative e.V. und missio - Freiburg und durch die Unterstützung der Bildungs-stiftung Bruchsal für die Schulen von Bruchsal organisiert. Klassen der hiesigen Gymnasium, der „Polizeischule“ und die städtischen Auszubildenden besuchten die im Truck befindliche Ausstellung und konnten auf diese Weise „Fluchterfahrung“ nacherleben. Der Truck sensibilisiert für Flüchtlingsschicksale und die Gespräche öffneten den Blick auf die Zusammenhänge der westlichen Welt mit der durch Kriege und andere Katastrophen betroffen Welt des Kongos.
Bemerkungen wie, „unheimlich, allein unterwegs zu sein“, „schwierig die Entscheidung, was auf der Flucht wichtig ist“ oder auch nur die Faszination angesichts der Technik in diesem Truck machten die Runde. Nach dem Besuch der Ausstellung fand noch einmal ein begleitendes Gespräch statt mit den den Truck betreuenden Personen statt: „Was geht euch durch den Kopf?“ „Sehen Sie Handlungsmög-lichkeiten?“ angesichts dieser Zusammenhänge der Handy-produktion und der sogenannten „blutigen – Erzen“ aus dem Kongo.
Es wurde allen deutlich, dass die Flüchtlingsströme, die zum Teil eben auch in Deutschland landen, indirekt mit ursächlich ausgelöst wurden durch Handelsbeziehungen westlicher Konzerne. Die Ge-spräche thematisierten nicht Schuld, zeigten jedoch Strukturen und Zusammenhänge auf, die uns alle zur Verantwortung rufen.
Allen Mitwirkenden, insbesondere den für Schule und Ausbildung Verantwortlichen, einen herzlichen Dank für die Mühen, die sie auf sich nahmen.
Hubert Keßler, Kulturinitiative e.V.

Rückblick auf die Tagung

Nicht nur auf dem Podium saßen die Experten
Ein lebendiger Dialog und eine informative Auseinandersetzung bei der Tagung „Sie suchen eine Heimat - Migration als Chance und Problem“, welche Kulturinitiative e.V. in Bruchsal in Kooperation mit hiesigen Schulen, Caritas und der Bereitschafts-polizeidirektion Bruchsal / Institut für Ausbildung und Training am vergangenen Freitag, 21.11.2014 in der Aula des Justus-Knecht-Gymnasiums veranstaltete.
„Sie tragen die gleiche Sehnsucht in sich“, die ihre Familien aber letztlich auch wir in uns haben. So sinngemäß ein Zitat von Papst Franziskus, das der Tagung eine Grundstimmung gab. Einer der Referenten sagte mir hinterher, er war überrascht, wie offen viele Themen angegangen wurden. Etwa 90 angemeldete Personen aus den Bereichen Schule, Caritas, Ämter der Stadt, umliegenden Gemeinden, Polizei und viele, die sich im Bereich Asyl und Migration engagieren waren nicht nur Zuhörer des Podiums, sondern wesentliche „Mitgestalter“ der Tagung
Durchaus kontrovers wurde das sehr gute Grundsatz-referat von Prof. Dr. Tiedemann diskutiert. Seine Anfrage an das deutsche Rechtssystem, die das Recht auf Asyl an den Menschenrechten und nicht mehr an der Genfer Flüchtlingskonvention angedockt sehen wollte, fand durchaus auch Widerspruch. Ist es denn noch handhabbar, wenn die Kriterien so weit ausgedehnt werden?
Der erste Landesbeamte Knut Bühler und Sozial-dezernent Peter Kappes informierten sachgerecht und hilfreich über die Verteilung und die Durchführung der ankommenden Asylanten. Inzwischen macht dieses Thema 80-90 % ihrer alltäglichen Arbeit aus.
Ministerialdirektor Professor Dr. Hammann wurde von verschiedenster Seite konfrontiert mit Problemstellungen und Forderung.  (weiterlesen unter Anhänge)
Hubert Keßler

 

Rückblick auf die Begegnung

Frieden durch Dialog
Am 10. Okt.2014 sprach im Justus-Knecht-Gymnasium auf Einladung Frater oder Pater? James Channan aus Pakistan vor einem Publikum von 140 Schüler/innen, Lehrern, einer Schülergruppe  der  Käthe-Kollwitz-Schule, einem Vertreter der Ahmadiyya – Gemeinde und einigen Interessierten aus Bruchsal über die schwierige Situation in Pakistan. Der Dominikanerpater und Leiter des Friedenszentrums in Lahore setzt sich für den interreligiösen Dialog zwischen Minderheiten  und Muslimen in Pakistan ein. Menschen aus unterschiedlichen Religionen kommen zusammen, teilen ihre Probleme und feiern sogar gemeinsam Festtage. Auf die Frage einer Schülerin, ob er denn je an seinem Glauben gezweifelt hat, war seine Antwort:  „Nein. Wir sind ein Land von Gläubigen und unsere Kirchen sind, auch in dieser schweren Situation, voll. Wir berufen uns auf den  heiligen Apostel Thomas, der im Jahr 40 n. Chr. hierher kam. Darauf sind wir stolz. Auch wenn wir verfolgt werden, wir identifizieren uns mit dem Gekreuzigten und Er mit uns.“ Auf eine weitere Nachfrage nach dem Blasphemiegesetz, sagte er,  dass er darüber öffentlich nicht sprechen kann. Hier gilt sicherlich der Spruch: manchmal ist das Schweigen lauter, als viele Worte zu machen. Wenn man weiß, dass der katholische Bundesminister für Minoritäten, Shabaz Bhatti, den Missbrauch der Blasphemie-Gesetze stoppen wollte und daraufhin von Extremisten ermordet wurde, versteht man, dass die Situation in Pakistan sich gerade wieder zuspitzt. (weiterlesen unter Anhang)
Hubert Keßler, Kulturinitiative e.V.

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