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Kulturinitiative e.V.

Ausstellung zum Grabtuch von Turin

Begegnung und Gespräch mit Dr. Hesemann zum Turiner Grabtuch

„Fake oder das Grabtuch Jesu?“

Dr. h.c. Michael Hesemann, Historiker und Grabtuchspezialist,

Nachdem Professor Berger am 6.2. über die historische Glaubwürdigkeit der Osterberichte referiert hat, stellt sich an diesem Abend die Frage: Gibt es neben der exegetischen Arbeit an den Osterberichten noch einen anderen Zugang zur Historizität der Berichte? Ja wenn man sich einmal vorstellt, es ist das Grabtuch Jesu, hatte Pfr. Dr. Benedikt Ritzler bei der Eröffnung gefragt, was würde sich damit für uns ändern? Damit haben wir zwei Frageperspektiven für den kommenden Abend mit Dr. Hesemann. Was spricht dafür, dass das Tuch in die Zeit Jesu zu datieren ist, oder noch mehr, das es das Grabtuch Jesu ist? Mit Dr. Hesemann haben wir nun einen der Kenner des Grabtuches von Turin bei uns zu Gast. Bekannt durch zahlreiche Vorträge und durch sein letztes Werk, Das Bluttuch: Wissenschaftler auf den Spuren der Auferstehung. Mit ihm kommt ein Mann, für den die Indizien ausreichen, um eine klare Tendenz aufzuzeigen.

In einem Interview mit einer Tageszeitung sagte er: „…wenn Sie mich so direkt fragen: Die hundertprozentige Übereinstimmung der Spuren auf dem Grabtuch mit dem, was wir heute über die Kreuzigung Jesu wissen, lässt kaum einen anderen Schluss zu als den, dass es Sein Leichentuch war.“ Und was haben wir damit, falls es wahr ist? Ist es ein „Fußabdruck“ der Auferstehung Jesu? Und was genau ist damit gezeigt? Nochmals Dr. Hesemann: „Das Turiner Grabtuch ist gewissermaßen eine Art Zeitkapsel, die wir erst mit den Methoden der Wissenschaft öffnen, deren Code wir dechiffrieren können. Das ist ja das Wunderbare daran, dass ausgerechnet in einer Zeit, die den Glauben schon fast verloren und die Wissenschaft zu einer Art Ersatzreligion erkoren hat, so viele große Wissenschaftler bekennen müssen: Es ist also doch wahr, was in der Bibel steht! Es kann eine spannende Diskussion ergeben. Der Eintritt ist frei, um Spenden bitten wir gerne.

 

Im Rahmen der Ausstellung zum Turiner Grabtuch werden 2 Filme zu sehen sein.

Pfarrsaal St. Paul, Hagelkreuz 11, Bruchsal, um 16:00 Uhr - Der Eintritt ist  frei

Der erste Film ist:

Auferstanden: Mittwoch, 14. Februar, Regie: Kevin Reynolds (FSK 12)

Der römische Militärtribun Clavius hatte die Aufgabe, die Kreuzigung Jesu durchzuführen und anschließend sein Grab zu bewachen. Als drei Tage später das Grab jedoch unerklärlicherweise leer war, begibt er sich auf die Suche, verfolgt aber begegnet auch den Anhängern Jesu. Diese Begegnung hinterlässt Spuren. »Auferstanden«, ursprünglich mal als so etwas wie ein Sequenz zu Mel Gibsons »Passion Christi«konzipiert, sieht um Klassen besser aus als die üblichen Bibelnacherzählungen, kommt ohne übertriebenes Pathos aus und findet sogar eine neue Perspektive auf die oft erzählte»größte Geschichte aller Zeiten«.“ (Frank Schnelle)“ Epg

Zweiter Film

Geh und lebe: Freitag, 16. Februar, Regie: Radu Mihaileanu (FSK 12)

Der Film thematisiert die Erfahrung des Karsamstages, der Verborgenheit Gottes, die auch heute viele Menschen erleben müssen. Dem in Rumänien geborenen und über Israel nach Frankreich gewanderten Mihaileanu gelingt es „gemeinsam mit seinen großartigen jungen Hauptdarstellern auf eindrucksvolle Weise, die Erfahrung von maximaler Fremdheit und Einsamkeit abzubilden“, schrieb die Frankfurter Rundschau. Geh und lebe beginnt im Jahre 1984 in einem Flüchtlingslager im Sudan. In einem riesigen Hungerlager sammeln sich tausende äthiopische Juden, Christen und Muslime 1984–1985. Die Juden werden im Rahmen der Operation Moses (historisch) per Flugzeug nach Israel gebracht. Eine christliche Mutter schickt daraufhin ihren Sohn fort, um ihm so das Leben zu retten, mit den Worten: „Geh und lebe“. Der Held (Salomo / Schlomo) muss das Mutterland hinter sich zurücklassen, ohne je vollständig im Gelobten Land anzukommen. Hier wird nicht nur das Drama des israelitisch palästinensischen Konfliktes als Familiengeschichte dargestellt, für den Regisseur Milhaileanu schrieb der Spiegel, ist dieser kulturelle Grenzgänger "das Kind des Jahrhunderts".   Hubert Keßler Kulturinitiative e.V.

 

 

„ Ecce homo - seht, welch ein Mensch“

mit Musik- und Textbeispielen aus Passionen und Requien

Professor Johann J. Beichel im Vinzentiushaus Bruchsal

Im Rahmen der Ausstellung über das Turiner Grabtuch lädt das Bildungswerk St. Vinzenz in Kooperation mit der Kulturinitiative Bruchsal zu einem besonderen Schmankerl ein: Der Pädagoge, habilitierte Bildungsphilosoph und Musiker Johann Beichel wird klingende Musikbeispiele aus Passionen und Requien vorstellen. Er verfolgt damit die Absicht, musikalische Stilmittel auf Textgrundlagen der Liturgie und der Evangelien aufzuzeigen und zu begründen. Die in der Musikgeschichte unzählige Male vertonte Passionsgeschichte Jesu soll Gedanken an die eigene Endlichkeit begleiten. In den ebenso zahlreich vertonten Requien handelt es sich um kirchenmusikalische Kompositionen für das Totengedenken, benannt nach dem Introitus: Requiem aeternam dona eis, Domine - Ewige Ruhe schenke ihnen, o Herr.

Der Referent wird bei seinem Vortrag und den eingefügten Musikbeispielen nicht auf besonders populäre Werke zurückgreifen, sondern eine weitgehend unbekannte Matthäuspassion von Georg Philip Telemann (1746) exemplarisch vorstellen und auf der Grundlage gregorianischer Wurzeln anschließend Requien von Hector Berlioz, Andrew Lloyd Webber und Karl Jenkins zitieren. Mit dem Paul Gehrhardt-Text:… Wenn mir am allerbängsten wird um das Herze sein, so reiß mich aus den Ängsten, kraft deiner Angst und Pein. Erscheine mir zum Schilde, zum Trost in meinem Tod, und lass mich sehn dein Bilde in deiner Kreuzesnot“ wird er versuchen, eine Brücke zu schlagen zwischen zwei zentralen Aspekten: Einerseits zum Leiden Jesu Christi in Verbindung mit der Sterblichkeit jedes Menschen, andererseits die Frage nach Hoffnung (In Paradisum) und Trost (Recordare/Pie Jesu), exemplarisch erläutert an den zitierten Ausschnitten.

Der Vortrag mit Dr. Beichel findet am Donnerstag 22. Februar 2018 um 19:30 Uhr im Vinzentiushaus statt, Eintritt 4 €. Anschließend lädt das Bildungswerk nach guter Tradition zu einem Umtrunk mit Austausch und Begegnung ein.

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"Ist es so passiert?" Die historische Glaubwürdigkeit

der Osterberichte - 6. Februar 2018 um 19.30

Professor Klaus Berger in Bruchsal, Vinzentiushaus

 


Verfälscht die

historisch-kritische

Exegese die Bibel?

Klaus Berger

Video

Jesus ja

Kirche nein?

Klaus Berger

Video

  

Jesus ja,

Kirche nein?

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Einer der den Mut hat, den gängigen theologischen Thesen entgegen zu treten.

Professor Klaus Berger gilt als einer der diskutierbarsten Theologen Deutschlands. Seien es einerseits die gängigen Lehrmeinungen, denen er sich oft unter heftigem Beschuss entgegenstellte. So hat z.B. er einen durchaus kritischen Blick auf die gängigen Überzeugungen der historisch kritischen Exegese. Dabei findet er markante Worte, wie ein Buchtitel von ihm es zeigt. Die Bibelfälscher: Wie wir um die Wahrheit betrogen werden (Klaus Berger). Mit wenigen Theologen an seiner Seite stritt er ebenso gegen die etablierte Theologenmeinung der Frühdatierung der Evangelien. Sein Wagemut zeigt sich andererseits auch in der Bereitschaft, mit Theologen ins Gespräch zu treten, die sich aufgrund ihrer Aussagen selbst außerhalb der Kirchen positionierten. So führte er ein Streitgespräch mit Professor Gerd Lüdemann zu der Frage: Fand die Auferstehung wirklich statt? Und erst kürzlich stellte sich Professor Klaus Berger mutig auf die Seite von Papst Franziskus in der Frage der Übersetzung der Vaterunser Bitte „und führe uns nicht in Versuchung“. Gott versucht nicht, begründet er seine These in der deutschen Tagespost. Professor Berger, der zugleich der theologische Berater der Ausstellung zum Turiner Grabtuch war, wird am Dienstag den 6. Februar um 19.30 nach Bruchsal in das Vinzentiushaus kommen. Er spricht zur Frage: „Ist es so passiert? Die historische Glaubwürdigkeit der Osterberichte.“

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Hubert Keßler, Kulturinitiative e.V.

 

Ausstellungseröffnung in der Stadtkirche

Bruchsal 21.Januar um 9:00 Uhr

Turiner Grabtuch - Spurensuche   

 
Team der führenden Personen - bei Interesse bitte Kontak aufnehmen
 

 Wer ist der Mann auf dem Tuch? - Eine Spurensuche

 (Klick auf das Bild verbindet mit der Broschüre zur Ausstellung)

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Olav Gutting (MdB) und Oberbürgermeisterin Frau Cornelia Petzold-Schick.

Nach Weihnachten werden hier die offiziellen Führungstermine veröffentlicht. Grundsätzlich ist die Ausstellung immer zugänglich zu den Öffnungszeiten der Kirche (außerhalb der Gottesdienstzeiten) Schulklassen und Gruppenanfrage richten Sie bitte an -> Anbei Informationen zur Ausstellung:

Informationen zur Ausstellung:  Eine Führung durch die Ausstellung   ->       Teil1      Teil 2

Hat Jesus Christus ein Bild von sich hinterlassen?Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Thesen. (Podcast 25 Min. | Quelle: BR)

 

„Wer ist der Mann auf dem Tuch?“, fragt die Ausstellung der Malteser zum Turiner Grab-tuch. Es ist ein 4,40 Meter langes und 1,13 Me-ter breites Leinen. Darauf sieht man in voller Länge das Abbild eines Mannes in Vorder- und Rückansicht.

Anhänge:
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Postfaktisch

Dialog der Wissenschaften in einer postfaktischen (-truth) Zeit

"Manchmal gilt zwei plus zwei gleich fünf. Manchmal drei. Manchmal alles auf einmal." George Orwell

Woher wissen wir eigentlich, dass zwei und zwei gleich vier sind?"

"Schließlich würde die Partei verkünden, zwei plus zwei ergeben fünf, und du müsstest es glauben. Ihre Philosophie verneinte nicht nur die Beweiskraft der Erfahrung, sondern auch die Existenz einer objektiven Realität. Wirklich erschreckend aber war es nicht, dass sie dich wegen deines Unglaubens umbringen würden. Sondern: Was ist, wenn sie recht hätten?  George Orwell

Dialog zum Reformationsjahr: 4. Mai. 2017

Brauchen wir in einer postfaktischen Welt noch einen Erlöser? 

 

 

 

Salz der Erde - Sebastiao Salgado und Wim Wenders

Salz der Erde

Sebastiao Salgado war ein Mensch, der das Dunkelste, wohinein Menschen fallen können, nicht nur fotografierte, sondern miterlebte. Nach den Flüchtlingsdramen und Völkermorden in Afrika, insbesondere dem Konflikt in Ruanda zwischen den Hutus und Tutsis, wurde er krank. Er hat die Bestie Mensch, das, wozu Menschen fähig sind, dokumentiert und der Weltöffentlichkeit sichtbar werden lassen. Dokumentationen der Brutalitäten eines Exodus (so das gleichnamige Buch), den wir heute wieder erleben.

Danach konnte er  nicht mehr an eine (Er-)Lösung glauben. Vom Menschen spricht er nur von einem anderen Tier. Von sich selbst sagt er, dass er nicht gläubig ist.

Was ihn aus diesem furchtbaren Rachen, der ihn zu verschlingen drohte, wieder heraus holte, war die Zuwendung zur Natur. Der Wiederaufbau und die Wiederbepflanzung seiner elterlichen Ranch mit Urwaldpflanzen, gleichsam einem Wunder, wie er es bezeichnete. Die Zuwendung zur Natur, die Entdeckung der natürlichen Paradiese, man könnte fast davon sprechen, das Nachempfinden und Miterleben des Werdens der Schöpfung, (Genesis als von ihm gewählter Buchtitel) ließen ihn auch den Hauch eines sinnvollen Lebens wieder entdecken.

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Jubiläum der Barmherzigkeit

Das Heilige Jahr - 8. Dezember 2015 -  20. November 2016 

 
Bilder der Weihnachtsstände

Anbei ein Link zum Vortrag und Zeugnis von Pater Ibrahim.

Wir "beenden" das Heilige Jahr mit einem Zeugnis und der Möglichkeit der Unterstützung der Menschen im Nahen Osten. Gerne verweisen wir an dieser Stelle auf weitere Unterstützungsmöglichkeiten. http://www.supportinternational.de/

   

Zur Heiligsprechung von Mutter Teresa am 4. September wird in der Stadtkirche Bruchsal die Ausstellung ergänzt. Anbei sehen Sie einige Tafeln und wenn Sie dem Link folgen, werden sie zu einer kleinen filmischen Homeage weitergeleitet. Link zum Film: 

 

 

Zugang zur Ausstellung Spiegel und Fenster zur Barmherzigkeit (Film)

 


Preisverleihung

Bildergalerie

Zugang zum Wettbewerb Berührt von der Barmherzigkeit (Kunst)  Weihbischof Boom,

 

Wallfahrt Ankündigung: Heiligsprechung von Mutter Teresa
Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für das Heilige Jahr, übernahm die Schirmherrschaft.

Wettbewerbe

 

Ausstellung - Wettbewerb - Wallfahrt - Film - Kunst

 

 

Der Wettbewerb in den Schulen und Kindergärten zu den Barmherzigkeitsgleichnissen.

Materialien zum Herunterladen sind im Anhang als PDF - (über Link verbunden)

Die Wallfahrt: Ein Weg, der verbindet – unsere Wallfahrt nach Waghäusel

Die unterschiedlichsten Personen aus unserer und umliegenden Pfarreien fanden sich geeint in Gebet und Lieder auf diesem Weg, sei es zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Bei der zweiten Station stießen kurzzeitig zu uns (durch Zufall) dortige zu Probe versammelten Ministranten dazu und wurden zur Verdeutlichung des Zeichen, worum es bei der Wallfahrt ging. Mehr als ein Spaziergang (was einigen körperlich spürbar wurde), war es ein Weg, eine „Statio“ auf dem Lebensweg, den ein jeder persönlich zu gehen hat. In der zweiten Station (Nähe Globus) stießen die Radfahrer und junge Familien aus Karlsruhe zu uns. Der erste Haltpunkt der Radfahrer war die Wendelinuskapelle. Auch hier gaben die Texte, begleitet durch Maria Ayrle, den geistlichen Ton. Das Ziel, das Kloster Waghäusel, zur „Mutter mit dem gütigen Herzen“. Die biblischen Texte gaben dem Weg die innere Orientierung. Pater Robert Maria lies diesen Weg in seiner Predigt in den größeren Weg des Heiligen Martin von Tours (Martinusweg) einmünden. Die jungen Familien, Freunde von Kulturinitiative verdeutlichten den europäischen Kontext durch zwei italienische Lieder.  Am Anfang schienen es Wenige, am Ende war die Kirche in Waghäusel überraschend zu dreiviertel gefüllt. Man füllte sich erinnert an das Gleichnis vom Senfkorn. Klein fängt das Reich Gottes an, ….

So wurde diese Wallfahrt zum Hoffnungszeichen, was auch heute noch möglich ist, wenn Menschen sich dem Eigentlichen unterstellen.

Link zu Bildern der Wallfahrt

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