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Kulturinitiative e.V.

Auf der Suche nach Heimat 2014

Im Schuljahr 2014-15 werden die Veranstaltungen die aktuelle Frage der Migration und Asyl aufnehmen.

Am 10.Oktober kam James Channan OP, Pionier des interreligiösen Dialogs in Pakistan ins JKG zu einem Gespräch mit den Schülern. Am 21. November fand eine Fortbildung mit dem Thema: Migration als Chance und Problem im JKG statt. Sie diente unter anderem auch der Vorbereitung der Arbeit mit dem Missio-Truck.Am 1.-5. Dezember war der Missio-Truck für Schulklassen zur Verfügung gestellt. (zur ersten Info klicken Sie bitte auf die Bilder)

 

Abschluss des Gesamtprojektes

Eine voll besetzte Kirche, Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern des JKG folgten mit großer Aufmerksamkeit den Aufführungen, Worten und Lieder beim Abschlussgottesdienst im JKG. Kulturinitiative e.V. beendete das Projekt „Sie suchen eine Heimat – Migration als Chance und Problem“ bei diesem ökumenischen Weihnachtsgottesdienst. Die Musiklehrerin Anne Doppelbauer führte mit ihren neun jungen Talenten des Unterstufenchores ein Weihnachtssingspiel auf, das die „Migrations- und Flucht-Geschichte“ von Jesus und Maria parallelisierte mit dem Schicksal der 50 Millionen Flüchtlingen weltweit.(PDF - weiterlesen)

 

Filmbericht Kraichgau-TV

Erfahrungen mit dem Missio-Truck

Ein umgebauter Truck fasziniert und sensibilisiert für Fluchterfahrung
Von Montag den 1. Dez. – Freitag 5.Dez. stand der Flucht-Truck  von missio-Aachen im Justus-Knecht-Gymnasium und im Schönborngymnasium. Er wurde in Kooperation von Kulturinitiative e.V. und missio - Freiburg und durch die Unterstützung der Bildungs-stiftung Bruchsal für die Schulen von Bruchsal organisiert. Klassen der hiesigen Gymnasium, der „Polizeischule“ und die städtischen Auszubildenden besuchten die im Truck befindliche Ausstellung und konnten auf diese Weise „Fluchterfahrung“ nacherleben. Der Truck sensibilisiert für Flüchtlingsschicksale und die Gespräche öffneten den Blick auf die Zusammenhänge der westlichen Welt mit der durch Kriege und andere Katastrophen betroffen Welt des Kongos.
Bemerkungen wie, „unheimlich, allein unterwegs zu sein“, „schwierig die Entscheidung, was auf der Flucht wichtig ist“ oder auch nur die Faszination angesichts der Technik in diesem Truck machten die Runde. Nach dem Besuch der Ausstellung fand noch einmal ein begleitendes Gespräch statt mit den den Truck betreuenden Personen statt: „Was geht euch durch den Kopf?“ „Sehen Sie Handlungsmög-lichkeiten?“ angesichts dieser Zusammenhänge der Handy-produktion und der sogenannten „blutigen – Erzen“ aus dem Kongo.
Es wurde allen deutlich, dass die Flüchtlingsströme, die zum Teil eben auch in Deutschland landen, indirekt mit ursächlich ausgelöst wurden durch Handelsbeziehungen westlicher Konzerne. Die Ge-spräche thematisierten nicht Schuld, zeigten jedoch Strukturen und Zusammenhänge auf, die uns alle zur Verantwortung rufen.
Allen Mitwirkenden, insbesondere den für Schule und Ausbildung Verantwortlichen, einen herzlichen Dank für die Mühen, die sie auf sich nahmen.
Hubert Keßler, Kulturinitiative e.V.

Rückblick auf die Tagung

Nicht nur auf dem Podium saßen die Experten
Ein lebendiger Dialog und eine informative Auseinandersetzung bei der Tagung „Sie suchen eine Heimat - Migration als Chance und Problem“, welche Kulturinitiative e.V. in Bruchsal in Kooperation mit hiesigen Schulen, Caritas und der Bereitschafts-polizeidirektion Bruchsal / Institut für Ausbildung und Training am vergangenen Freitag, 21.11.2014 in der Aula des Justus-Knecht-Gymnasiums veranstaltete.
„Sie tragen die gleiche Sehnsucht in sich“, die ihre Familien aber letztlich auch wir in uns haben. So sinngemäß ein Zitat von Papst Franziskus, das der Tagung eine Grundstimmung gab. Einer der Referenten sagte mir hinterher, er war überrascht, wie offen viele Themen angegangen wurden. Etwa 90 angemeldete Personen aus den Bereichen Schule, Caritas, Ämter der Stadt, umliegenden Gemeinden, Polizei und viele, die sich im Bereich Asyl und Migration engagieren waren nicht nur Zuhörer des Podiums, sondern wesentliche „Mitgestalter“ der Tagung
Durchaus kontrovers wurde das sehr gute Grundsatz-referat von Prof. Dr. Tiedemann diskutiert. Seine Anfrage an das deutsche Rechtssystem, die das Recht auf Asyl an den Menschenrechten und nicht mehr an der Genfer Flüchtlingskonvention angedockt sehen wollte, fand durchaus auch Widerspruch. Ist es denn noch handhabbar, wenn die Kriterien so weit ausgedehnt werden?
Der erste Landesbeamte Knut Bühler und Sozial-dezernent Peter Kappes informierten sachgerecht und hilfreich über die Verteilung und die Durchführung der ankommenden Asylanten. Inzwischen macht dieses Thema 80-90 % ihrer alltäglichen Arbeit aus.
Ministerialdirektor Professor Dr. Hammann wurde von verschiedenster Seite konfrontiert mit Problemstellungen und Forderung.  (weiterlesen unter Anhänge)
Hubert Keßler

 

Rückblick auf die Begegnung

Frieden durch Dialog
Am 10. Okt.2014 sprach im Justus-Knecht-Gymnasium auf Einladung Frater oder Pater? James Channan aus Pakistan vor einem Publikum von 140 Schüler/innen, Lehrern, einer Schülergruppe  der  Käthe-Kollwitz-Schule, einem Vertreter der Ahmadiyya – Gemeinde und einigen Interessierten aus Bruchsal über die schwierige Situation in Pakistan. Der Dominikanerpater und Leiter des Friedenszentrums in Lahore setzt sich für den interreligiösen Dialog zwischen Minderheiten  und Muslimen in Pakistan ein. Menschen aus unterschiedlichen Religionen kommen zusammen, teilen ihre Probleme und feiern sogar gemeinsam Festtage. Auf die Frage einer Schülerin, ob er denn je an seinem Glauben gezweifelt hat, war seine Antwort:  „Nein. Wir sind ein Land von Gläubigen und unsere Kirchen sind, auch in dieser schweren Situation, voll. Wir berufen uns auf den  heiligen Apostel Thomas, der im Jahr 40 n. Chr. hierher kam. Darauf sind wir stolz. Auch wenn wir verfolgt werden, wir identifizieren uns mit dem Gekreuzigten und Er mit uns.“ Auf eine weitere Nachfrage nach dem Blasphemiegesetz, sagte er,  dass er darüber öffentlich nicht sprechen kann. Hier gilt sicherlich der Spruch: manchmal ist das Schweigen lauter, als viele Worte zu machen. Wenn man weiß, dass der katholische Bundesminister für Minoritäten, Shabaz Bhatti, den Missbrauch der Blasphemie-Gesetze stoppen wollte und daraufhin von Extremisten ermordet wurde, versteht man, dass die Situation in Pakistan sich gerade wieder zuspitzt. (weiterlesen unter Anhang)
Hubert Keßler, Kulturinitiative e.V.

Sommer 2014 Ausstellung Brückenbauer verlängert

Im Rahmen der Ausstellung fand der zweite Vortrag mit dem Titel "Aufbruch zu einer erneuerten Kirche" am Donnerstag den 3.Juli. um 19.30 statt.

Ein voll besetztes Haus spiegelt das rege Interesse an dieser Frage wieder.

Die Eröffnung war am 4. Mai 2014 um 9 Uhr in der Stadtkirche Bruchsal - Vinzentiushaus

600 Personen beim Gottewsdienst und 180 Personen beim anschließenden Stehempfang.Die Ansprache des Weihbischof Gerbers finden Sie unten als Anhang.

Unten:  „Sei stille dem Herrn und warte auf ihn“ aus dem Oratorium „ Elias“ von Felix Mendelssohn Bartholdy
Es singt:  Sopranistin Mercedes Guerrero

 

 

Am 27. April 2014 wurden zwei große Päpste von der Kirche heiliggesprochen. Am 4. Mai 2014 eröffneten wir zu diesem Anlass die Ausstellung „Brückenbauer“.
Beide „Brückenbauer“ haben innerkirchlich und in der Beziehung zur Welt Türen aufgestoßen: Johannes XXIII. berief das II. Vatikanische Konzil ein, Johannes Paul II. nahm diesen Ball auf und führte viele Anregungen des II. Vaticanums in die Kirche ein.

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24. März 2014 Menschen, die Europa ein Gesicht geben

Begegnung mit MdEP Daniel Caspary am 24. März 2014 im JKG

Kooperation der Kulturinitiative e.V. mit dem Justus-Knecht-Gymnasium und der Käthe-Kolwitz-Schule. Schüler fragen nach den Wurzeln Europas.

Im Hintergrund steht eine Ausstellung von 10 Tafeln über Personen, die Europa ein Gesicht geben.

Diese begleitende Ausstellung war bei dem Kulturereignis in Köln am 15.-16. März zu sehen. Sie erinnert zunächst an die Patrone Europas, allen voran an den heiligen Benedikt.

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März 2014 Ausstellungseröffnung - Zeugen einer Gegenwart


Beispieltafeln in der Kirche St. Stephan, Karlsruhe

 

Eröffnung

fand statt am 6. März 2014

 Roncalli-Forum   Karlsruhe

 Heinrich-Hansjakob-Saal, Ständehausstraße 4

 

Die nächsten Führungen sind am 9. März, 10:00

und 12:30, jeweils nach dem Gottesdienst

Die Schulen sind eingeladen, sich mit dem

Roncalli-Forum in Verbindung zu setzen

 

 

  

Bilder vom Eröffnungsabend:

Dr. Käuflein

Dr. Meisel

Hubert Keßler

Musik:

Lorenzo Orsatti

Paolo Terlizzi

                        

Bisherige Stationen und Arbeitshinweise

Anhänge:
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Diese Datei herunterladen (Arbeitsmöglichkeiten für die Schulen.pdf)Arbeitsmöglichkeiten für die Schulen.pdf 84 kB
Diese Datei herunterladen (Einladung Ausstellungseröffnung.pdf)Einladung Ausstellungseröffnung.pdf 72 kB
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