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„Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann“

24. 6. 2016 Kooperation

 

Programm Übersicht

 Einladung

zu einer

Tagung

Eintritt frei

Schirmherrschaft: Bilkay Öney,

(ehem.) Ministerin für Integration in BW

 

 

Bilder der Tagung

 

Roter Faden durch die Tagung

Anmeldung unter

Person Ministerialdirigent Prof. Dr. Wolf-Dietrich Hammann


Ministerialdirigent Prof. Dr. Wolf-Dietrich Hammann



Person Erster Landesbeamte Knut Bühler


Erster Landesbeamte Knut Bühler



Person Prof. Dr. Franz Reimer


Prof. Dr. Franz Reimer
Universität Gießen



Person Prof. Dr. Werner Schnatterbeck


Prof. Dr. Werner Schnatterbeck
Honorar-Prof. a. KIT, OSA-Präsident
a.D., langjähriger Kommunalpolitiker



Person Liane Blank


Liane Blank, Rektorin
Stirumschule / GSWRS



Person Susanne Wessels


Susanne Wessels, Schulleiterin
Katholische Fachschule Sancta Maria,
Sozialpädagogisches Institut für Aus-,
Fort- und Weiterbildung



Person Friedrich-Leopold Graf zu Stolberg


Friedrich-Leopold Graf zu Stolberg
Stolberg, Präsident des Landgerichtes
Görlitz



Person Oberrat Peter Kremer

Oberrat Peter Kremer, Polizei

 

Person Prof. Dr. Hartmut Ayrle


Prof. Dr. Hartmut Ayrle, Bruchsal
Stadtplaner, engagiert im Ehrenamt



Person A. Wild

Albert Wild, Leiter Caritas Bruchsal

 

Person Pfarrer Dr. Benedikt Ritzler


Pfarrer Dr. Benedikt Ritzler



Einleitung zur Tagung

Wir erfahren eine verstärkt heterogener werdende Gesellschaft.

Weiterlesen: „Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren...

2011 Bildung und Gewalt

„Erziehungsnotstand in Schule und Familie angesichts zunehmender Gewaltbereitschaft?“ Fortsetzung der Bildungsreihe!
Die Tagung thematisiert auf dem Hintergrund der Frage der Erziehung unterschiedliche Formen von Gewalt, u. a. auch die erschreckend blindwütigen Gewaltdurchbrüche (Amok) als neue Gefahr. Anwesend wird gemeinsam mit Frau Prof. Britta Bannenberg auch Gisela Mayer sein, die Mutter der in Winnenden getöteten Referendarin Nina Mayer. Ausgehend von Erfahrungen, die einen Erziehungsnotstand zur Sprache bringen, wird der Frage nachgegangen, ob und wie Erziehung heutzutage (noch) ein fruchtbarer Ansatz einer Vorsorge sein kann. Ob als schulisches Gesamtkonzept oder durch anderweitige Versuche der Erziehung zu einem Wertebewusstsein. Erziehung und Vorsorge ist niemals nur eine Einbahnstraße, sondern immer auch eine Frage der Kommunikation. Darum will die Tagung die unter der Zielgruppe genannten Personen an einen Tisch führen und diese Frage im Gespräch vertiefen.

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2010 Bildungsreihe in Bruchsal im Detail

Eine Frage, die uns alle bewegt – die Frage der angemessenen Bildung und Erziehung.
Auch wenn man heute vermehrt von Kompetenzen spricht und Bildung damit bei manch einem einseitig als Ausbildung gesehen wird, steht im Zentrum immer die Person, die gebildet und ausgebildet werden soll.
Ja, man muss sogar im Plural sprechen: Im Zentrum der Bildung und Erziehung stehen die Personen des Bildungsgeschehens, Lehrende und Lernende, Ausbilder und Auszubildende….
Es ist der Beginn eines gemeinsamen Weges der Erfahrung. Was landläufig unter dem Stichwort „lebenslanges Lernen“ proklamiert wird, soll auf dem Hintergrund der eigenen Erfahrung angegangen werden.

Damit will diese Reihe eine Brücke zu dem schlagen, was Hartmut von Hentig schrieb: Bildung war „vor ihrer Institutionalisierung und Rationalisierung auf das gerichtet, was die ältere Generation der jüngeren in der Tat immer schuldet: eine Orientierung in der Fülle der möglichen Erfahrungen, die Einführung in die gemeinsamen Formen des Erkennens, also in die gewordene Kultur, und die Einführung in die gemeinsamen Regeln des Handelns“.
Dies soll geschehen, indem Personen der unterschiedlichsten Lebensbereiche über ihre Erfahrung sprechen; ihre Erfahrung im Blick auf die eigene Bildung als auch im Blick auf die Personen, für die sie Verantwortung haben. So wird Bildungs- und Erziehungsvorstellung verknüpft mit den Ansprüchen bezüglich Fähigkeiten und Qualifikationen, wie sie aus der jeweiligen Berufswelt erwächst.
Die Reihe ist folgendermaßen geplant:
Die Eröffnung wird das Bildungs- und Erziehungsverständnisverständnis im Wandel der Zeit thematisieren und ein Augenmerk auf aktuelle Fragestellungen besonders innerhalb der Schule legen.
Die Spannung zwischen Personwerdung (-bildung) und Ausbildung (was man heute braucht) wird durch die grundsätzliche Thematisierung und das Herunterbrechen in die unterschiedlichen Bereiche durch Erfahrungsberichte und Gespräche mit Verantwortlichen aus diesem Bereichen provoziert und durchleuchtet. Welche Bedeutung hat zum Beispiel die Erziehung der Person in einem industriellen wirtschaftlichen
Kontext? Welche „Art“ von Bildung wird erwartet. Was erwartet einen in der Arbeit einer Nichtregierungsorganisation? Gibt es Erfahrungen aus deren Bildungsarbeit, die bedeutsam für das Verständnis von Erziehung und Bildung ist? Welche Bildung und Erziehung brauchen Menschen, die durch das Bildungsraster durchgefallen sind? Welche Bildung vermittelt die Universität? Spielt im Wettbewerb der Gedanken Erziehung noch eine Rolle? Was zum Beispiel transportiert ein Medizinstudium an Erziehung und Bildung für die Arbeit am Patienten? Und zuletzt die Kirche, einst Erzieherin eines Volkes; gelingt
ihr dies noch? Es steht also kein politisches Interesse im Mittelpunkt, auch nicht der Streit um das bessere Konzept, sondern der Austausch über die Erfahrung der Personen. Auch hier sei noch einmal
ein Wort von Hartmut von Hentig zitiert. „Es ist nicht der Mangel an Lebensmitteln, sondern der Mangel an Lebenssinn, Lebensaufgaben, Lebensqualität, der uns am meisten zu schaffen macht; von diesen muss man Vorstellungen haben“. Dem soll der Ansatz bei der Erfahrung dienen.

Kulturinitiative

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