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2004 - 2006 - 2012 Weiße Rose - Gesichter einer Freundschaft

Dr. Hildegard Hamm-Brücher:“ Die Ausstellung gehört zum Besten, was es auf dem Gebiet weit und breit gibt.“ (6. Mai 2006) - Die Weiße Rose, ein Netz von Freunden, keine Organisation.

Wege der Ausstellung - Freiburg, Bruchsal, Köln, Bremen, Rimini, ......

 

 

Eröffnungsrede bei der Bereitschaftspolizei in Bruchsal

 

Andrej Dmitrijewitsch Sacharow, Dissident und Friedensnobelpreisträger und zugleich Vater der sowjetischen Wasserstoffbombe, bekannt für seinen mutigen Einsatz für die Menschenrechte, war bei einem Bankett mit folgender Bemerkung eines leitenden Offiziers seins Projektes konfrontiert: „Die Aufgabe der Gelehrten sei es, die Waffen zu verbessern, für ihre Anwendung reiche jedoch ihr Verstand nicht aus.“ Darauf kommentierte Sacharow:

„Kein Mensch darf seinen Teil der Verantwortung für eine Sache, von der die Existenz der Menschheit abhänge, zurückweisen“.[1]

Diese Aussage gilt für du vor ein jedem Menschen, zumal sich in diesem die Menschheit inkarniert. Nicht nur aus Verantwortung vor anderen, sondern besonders um seiner selbst wegen. Das verdeutlicht, der damalige Kardinal Joseph Ratzinger in einem Vortrag 1992 bei der Aufnahme in die französischen Akademie der Wissenschaften:

„Die Leugnung des sittlichen Prinzips, die Leugnung jenes allen Spezialisierungen voraus liegenden Erkenntnisorgans, das wir Gewissen nennen, leugnet den Menschen.“[2]

Das Gewissen begegnet uns in lebendiger Weise in den Mitgliedern der Weißen Rose. Nicht stoisches Ertragen von Situationen oder gehorsames Mitgehen, sondern fragende Auseinandersetzung:

"Warum darf Luise, die blonde Haare und blaue Augen hat, nicht Mitglied sein, während ich mit meinen dunklen Haaren und dunklen Augen BDM-Mitglied bin?". Und warum sollte Heinrich Heine, nur weil er ein jüdischer Dichter war, nicht bei den BDM-Heimabenden gelesen werden?“ (Sophie Scholl)

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2011 Johannes Paul II. Zeuge des Glaubens

Ausstellung über das Leben und Wirken Johannes Paul II. anlässlich seiner Seligsprechung
Eröffnung

Bild: Theresa von Spee

Es sind Persönlichkeiten, welche die Welt bewegen.

 

 

Einer dieser außerordentlichen Persönlichkeiten wird ab Samstag, den 23.4. 2011, in der Hofkirche eine Ausstellung gewidmet. Bewegt von einer großen Leidenschaft für das Theater, schlug sie nach tiefgreifenden Erfahrungen einen neuen Weg ein. Wir verdanken ihr viel. Sicherlich hat sie neben anderen Wesentliches zum Mauerfall beigetragen. Dreimal hat sie uns besucht. Ständig hat sie den europäischen Gedanken gefördert. Vieles in der Kirche in Bewegung gebracht, unter anderem das Jahr der Jugend der UNO aufgreifend, regelmäßige Treffen der Jugendlichen eingeführt. Einer dieser Weltjugendtage 1995 in Manila gilt mit über 4 Millionen Teilnehmern sogar als größte Versammlung der Menschheitsgeschichte.Johannes Paul II.  hat allen die Gründe für den Glauben dargelegt und unermüdlich die Erneuerung des kirchlichen Lebens gefördert, die das Zweite Vatikanische Konzil angestoßen hatte. Das sind nur einige Aspekte, die man hinsichtlich seiner erwähnen kann.

Die Wanderausstellung zeigt einige Stationen aus dem Leben Karol Wojtylas und seinem Wirken als Papst Johannes Paul II. ohne Anspruch auf Vollständigkeit.


Eröffnung in der Seelsorgeeinheit St Damian Hugo, Bruchsal, Ostersonntag, 24.4. 2011

Katholische Kirche

Forst 3.-8.Mai

 

 

10.-15. Mai

St. Paul Bruchsal

Schüler des JKG arbeiten

über die Ausstellung

 

Stadtkirche

Bruchsal

Katholische Kirche Mühlhausen

27. Mai - 9. Juni

 

München Freising

Junge Erwachsene

lesen die Ausstellung

     

 Wir verweisen auf die Predigt von Papst emeritus Benedikt XVI. bei der Seligsprechung von Johannes Paul II. und dokumentieren die ersetn einleitenden Worte.

PASTMESSE
ANLÄSSLICH DER
SELIGSPRECHUNG DES DIENERS GOTTES
 JOHANNES PAUL II
.

PREDIGT VON PAPST BENEDIKT XVI.

Vorplatz der vatikanischen Basilika
Sonntag
, 1. Mai 2011

 

Liebe Brüder und Schwestern!

Vor nunmehr sechs Jahren befanden wir uns auf diesem Platz zur Begräbnisfeier von Papst Johannes Paul II. Groß war der Schmerz über den Verlust, aber noch größer war die Erfahrung einer unendlichen Gnade, die Rom und die ganze Welt umfing: die Gnade, die wie die Frucht des ganzen Lebens meines geliebten Vorgängers und besonders seines Zeugnisses im Leiden war. Schon an jenem Tag spürten wir den Duft seiner Heiligkeit ausströmen, und das Volk Gottes hat auf viele Weisen seine Verehrung für ihn zum Ausdruck gebracht. Daher wollte ich, daß sein Seligsprechungsprozeß unter entsprechender Beachtung der Vorschriften der Kirche ziemlich rasch vorangehen konnte. Und heute ist der erwartete Tag gekommen; er ist schnell gekommen, weil es dem Herrn so gefallen hat: Johannes Paul II ist selig!

Herzlich möchte ich euch alle grüßen, die ihr zu diesem freudigen Anlaß so zahlreich aus allen Teilen der Welt nach Rom gekommen seid: Kardinäle, Patriarchen der katholischen Ostkirchen, Mitbrüder im Bischofs- und Priesteramt, die offiziellen Delegationen, Botschafter und Vertreter des öffentlichen Lebens, Gottgeweihte und gläubige Laien. Mein Gruß gilt ebenso allen, die über Radio und Fernsehen mit uns verbunden sind.

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