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Kulturinitiative e.V.

Ausstellung zum Grabtuch von Turin

Wer ist der Mann auf dem Tuch? - Eine Spurensuche

 (Klick auf das Bild verbindet mit der Broschüre zur Ausstellung)

Informationen zur Ausstellung:  Eine Führung durch die Ausstellung   ->       Teil1      Teil 2

Hat Jesus Christus ein Bild von sich hinterlassen?Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Thesen. (Podcast 25 Min. | Quelle: BR)

„Wer ist der Mann auf dem Tuch?“, fragt die Ausstellung der Malteser zum Turiner Grab-tuch. Es ist ein 4,40 Meter langes und 1,13 Me-ter breites Leinen. Darauf sieht man in voller Länge das Abbild eines Mannes in Vorder- und Rückansicht.


Unter dem Titel „Wer ist der Mann auf dem Tuch? – Eine Spurensuche" stellt die Ausstellung na-turwissenschaftliche Forschung wie geisteswissenschaftliche Sichtweisen zu dem Leinentuch vor.
Nachdem die Radiocarbondatierung (C-14) 1988, das Tuch als Fälschung aus dem 13. Jh. erwies, wird in neueren Datierungsmethoden durch Giulio Fanti, Professor für mechanisch-thermische Forschung an der Universität Padua/Italien (Infrarot-Testverfahren, Spektroskopie, mechanisches Test-verfahren) dies wiederum in Frage gestellt und in das 1. Jh datiert. Unregelmäßigkeiten der ersten Entnahme und die Kontamination des Tuches an den Rändern und durch einen Brand ließen die Auseinandersetzungen um das Tuch zu einem wahrhaft kriminologischen Fall werden. In der Tat waren und sind Kriminologen beteiligt in unterschiedlichsten Untersuchungen. Bild-, Blut-, Mineralienuntersuchungen, ikonographische Vergleiche und Textiluntersuchungen, bringen weitere Wissenschaften mit in das Gespräch.
So bietet diese „kriminologische Spurensuche“ die einmalige Gelegenheit, Religion und Wissen-schaft im Dialog erfahrbar zu machen. Ob nun echt oder nicht, das Turiner Grabtuch ist ein leuch-tendes Beispiel interdisziplinärer Forschung. Trotz aller denkbaren fachkundigen Untersuchungen ist z.B. nicht geklärt, wie das Abbild eines Gekreuzigten darauf entstanden ist. Es ist „eine Herausforderung für den Verstand. Es verlangt in erster Linie das Bemühen des Menschen, besonders aber des Forschers, um demütig die tiefe Botschaft wahrzunehmen, die es an unsere Vernunft und unser Leben richtet.“ (Joh. Paul II.) Es hat darüber hinaus eine große kulturhistorische Bedeutung.
Kernstücke der Ausstellung sind originalgetreue Nachbildungen, die das Thema veranschaulichen.
Entwickelt wurde die Ausstellung von den Maltesern und dem Erzbistum Köln mit Hilfe privater Unterstützer. Die Wanderausstellung war und ist deutschlandweit unterwegs.
Nun wird sie von Kulturinitiative e.V., in Kooperation mit den Maltesern, der Seelsorgeeinheit St. Vinzenz und mehreren Schulen, unter anderen der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg Institut AuT / Institutsbereich Ausbildung Bruchsal ab dem 17. Januar 2018 in Bruchsal in der Stadtkirche der Öffentlichkeit und den Schulen für sechs Wochen zugänglich gemacht.
Der Eintritt ist frei.
Ausführliche Informationen, zentrale wissenschaftliche Aussagen und eine Broschüre zur Ausstellung finden Sie auf der Internetseite.
(http://www.malteser-turinergrabtuch.de/die-ausstellung.html)

Anhänge:
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Diese Datei herunterladen (Interessante Artikel zum Grabtuch.pdf)Interessante Artikel zum Grabtuch.pdf 1544 kB
Diese Datei herunterladen (Unterrichtsmaterial_Grabtuch_von_Turin.pdf)Unterrichtsmaterial PDF1578 kB

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